Kindergarten und Co, wie läuft es bei euch #1

Bei Knuddelstoffel gibts ne neue Blogparade, und da bin ich dann doch mal wieder gerne dabei nachdem die von Tim iwie auf Eis liegt. „Üsch hab noch Kapazitäten fraaai“ 🙂

 

Thema: Kindergarten und Co, wie läuft es bei euch

Bei meiner großen damals war leider alles sehr kühl, frühs schob man sie in den Kindergarten und bekam nichts mehr mit. Nach dem ersten Tag hatte sie die Nase aufgeschlagen, dieses Bild werde ich nie vergessen, sie sah immer so traurig aus. Die erste Zeit war sehr hart, für mich und auch für sie. Dies sind Erinnerungen die man eigentlich gar nicht haben mag.
Als wir umgezogen sind kam sie in einen schönen Kindergarten wo es ihr dann auch gefallen hat. Es war eine kleine Gruppe dadurch konnte man doch des öfteren was unternehmen.

Nach dem Schnuppertag war es klar das es dieser Kindergarten werden wird.

Mitlerweile haben wir (schon was länger ;)) die Kindergartenzeit hinter uns wobei doch noch gerne daran gedacht wird.

 

Seit 4 Jahren ist nun die kleine auf der Welt
Kindergarten ansich ist was das angeht doch etwas frischer.

Seit 2 Jahren sind wir nun in einer Elterninitiative.
Elterninitiative heisst: In  Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen engagieren sich Eltern und andere Ehrenamtliche und übernehmen die Verantwortung für Organisation und Durchführung unterschiedlicher Aktivitäten. Das bedeutet, dass alle Aktivitäten die laufen, von den jeweiligen Mitgliedern selbst in die Hand genommen werden.

Zu diesem Konzept gehören die Kindergruppen genauso wie die offenen Angebote.

Ich selber bin dort nicht nur Mama die Elterndienste verrichtet (das heisst Elterndienst, am Kind) sondern auch aktives Mitglied.
Trödeltante
Putze
Vorstandsa****
Krabbelgruppenleiterin
Bürodame

Man rutscht da so rein und geniesst die Arbeit mit den Kindern.
Toll ist es das man aktiv in der Gruppe mitarbeitet, sieht wie die Kinder sich entwickeln, handeln und hantieren. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl meine Tochter nicht in einen Kindergarten zu schieben wo dann die Tür zu geht und man bekommt nichts mehr mit.
Zu den Elterndiensten, die sich über den ganzen Tag hinziehen können (Früh oder spät) gehört noch der Kochdienst alle 2 Wochen. Das heisst also für ca 15 Leute kochen, ganz toll ists wenn die Kinder herummäkeln. Das macht Spass 😀

 

Durch die Krabbelgruppe kam man mit anderen Eltern ins Gespräch, ein Kind wurde dann dort in der Kinderkrippe angemeldet. Da ich von dem Haus (ein großes Pippi Langstrumpfhaus) total begeistert war, von der Atmosphäre, Arbeit zusammen, Engagement usw. entschied ich mich dafür sie auch dort anzumelden. Es dauerte nicht lange und wir bekamen einen Platz in der Kinderkrippe.
Ich muss gestehen das ich „früher“ mal anderer Meinung war und nicht so gut auf Kinderkrippen zu sprechen war. Für Laura war es die beste Entscheidung schlechthin. Dadurch das ich noch in Elternzeit war konnte ich mit ruhigem Gewissen die Eingewöhnung mit ihr machen, hatte gleichzeitig einen Einblick und alles kennengelernt.
Dadurch das wir dort im Haus des öfteren waren kannte meine Motte alles schon sehr gut somit vergingen also die ersten 3-4 Tage Eingewöhnung und ich musste lernen nicht mehr die Nummer 1 zu sein, meinem kleinen Baby machte es tatsächlich nichts aus dort zu bleiben, zu spielen, malen, singen und zu tanzen. Im Gegenteil, mir wurde gewunken und ein Zuckersüsses „Tüss Mama“ kam aus ihrem Mund. Jaja da pocht das Mamaherz. Nach den paar Tagen konnte ich dann doch mal für ne Stunde weg, und auch wenn alles gut klappte denen lag es sehr am Herzen das ich greifbar bin wenn was sein sollte, wenn es schwierig wird, sie ihre Mama sucht oder ähnliches. Es wurde sich wahnsinnig viel Zeit genommen und das fand ich sehr beeindruckend und liebevoll.
Als ich dann ganz wegbleiben musste durfte war es für mich doch schon sehr komisch. Abholzeit–> meine Tochter wollte nicht mit. Bingo! Also gefiel es ihr, besser kann es doch nicht sein.
Ein Jahr später wechselten wir dann in den Kindergarten, ein kleiner Meilenstein. Dort hatte sie kleine Problemchen, es waren ja dann nun doch die „großen“ da sie aber ihre beiden besten Freunde dabei hatte war schnell alles wieder in Ordnung.

Ich würde mich immer wieder für eine Elterninitiative entscheiden.
Was Anschaffungen angeht, da gabs dann natürlich einen Rucksack Pippi Langstrumpf musste es sein. Und einen Waldfuchsrucksack für die Waldspaziergänge, Schwimmen oder andere aktivitäten. Brotbox, Trinkflasche, Sportsachen. Es hält sich also in Grenzen.

Nachdem die Krippe bis 12:30 Uhr ging, geht der Kindergarten nun bis 14 Uhr. Meistens bleibt die Motte bis 15 Uhr und am liebsten wäre es ihr sie würde lange dort bleiben, das würde dann heissen bis 17 Uhr, aber das tut meiner Meinung nach nicht Not, so ein klitzekleines bisschen möchte ich dann doch noch Zeit mit meinen Kindern haben 🙂

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