Eltern – Kind – Blogparade #6 „Auf Schritt und Tritt“

Sie streichelte ihren Bauch, er war riesig, auf ihre Füsse konnte sie schon lange nicht mehr schauen, so musste sie stets den zukünftigen Papa fragen ob er ihr die Schuhe anzieht. Alles war neu, das Baby was in einem wuchs, das klopfen von innen heraus. „Hallo hier bin ich, ich habe keinen Platz mehr“ Sie konnte nicht mehr liegen und wünschte sich herbei bereits kuscheln zu dürfen, doch das sollte noch ein wenig dauern, aber wer wird denn meckern wenn er weiss wofür?

Es war so soweit, ihr erstes Baby machte sich auf den Weg, so durcheinander, so durch den Wind, ersteinmal ein Bad nehmen. Uuuuh keine gute Idee, wieder herausgeschleppt, ab ins Auto und erstmal zum Frauenarzt. Woher sollte man auch wissen in das Krankenhaus zu fahren? 🙂 Im Wartezimmer stützte sie sich auf die Stühle ab die links und rechts standen, der zukünftige Papa schaute sie mit einem Dackelblick an, völlig Hilflos sass er neben ihr. Vor ihr sass eine ältere Dame, sie lächelte. Warum um Himmelswillen hatte sie gelächelte? Es war keine Zeit zum überlegen denn die nächste Wehe bahnte sich an, auch jetzt machten sie keine anstalten ins Krankenhaus zu fahren wo sie doch nun bereits in der Praxis gesessen haben. Ihr kam es vor wie Stunden, doch es verflogen Minuten ehe sie dran kam, mit einem „Na, bekommen wir das Kind gleich hier“ begrüsste die Ärztin die beiden, für die alles so unglaublich neu war das sie völlig zerstreut drein schauten, sie machte sich bereits auf dem Weg zur Liege, ihr war alles recht, hauptsache es ist bald vorbei. Leise konnte sie noch das kichern der Ärztin vernehmen, ehe sie das junge Elternpaar in die Klinik schickte.

Dort angekommen ging es ganz schnell, auch hier waren Minuten schreckliche Stunden, und es schien nicht aufzuhören, und plötzlich…..

 

Der erste Schrei

Ich habe noch völlig benommen dort gelegen und konnte nicht recht glauben was da mit mir passierte, was passiert ist. Ich schaute an mir herunter und da hing meine kleine Tochter, rot blau, voller Käseschmiere und schreite protestierend vor sich hin, man legte sie mir auf den Bauch, sie war so warm, leicht gnuckernd lag sie da und ich hielt sie ganz fest. Dieses Gefühl war so unbeschreiblich. Der erste Schrei, das erste mal sehen, das erste berühren, der erste Kuss. Ich weinte. Fragte alle die mit im Raum waren ob das meine Tochter sei und ob ich sie mit nach Hause nehmen dürfe.

Wir waren das Highlight schlechthin, da hat soeben ein junges Mädchen ein junges Mädchen auf die Welt gebracht und platzte vor stolz. Die Worte „vor stolz fast platzen“ hatte endlich eine Bedeutung.

Es folgten viele neue Momente, der erste „Milchhieper“ das erste lächeln, die ersten Schlaflosen Nächte, der erste Spaziergang, erste Fieber, erste Husten, das erste greifen, krabbeln….alles war neu und alles war auf seine Art und Weise toll. Der erste Kindergartenbesuch, das sind Dinge die man nie vergisst, die Abschiedsfeier.
Die Einschulung war nochmal eine Portion Extra. Die Einschulung war etwas ganz besonderes, schlagartig war das Kind schon „gross“ und wieder neue Abschnitte im Leben die wir mit bravour meistern werden.

 

Etwas anders war es bei meiner kleinen, bei ihr konnte ich die Schwangerschaft gar nicht recht geniessen weil ich superviel Stress hatte, nun hatte ich also mein Kindergartenkind, einen Umzug vor mir und ein Bauch der stetig wuchs und irgendwann nur noch störte. Kisten konnte ich noch packen aber nicht mehr tragen, sehr frustrierend, der innerliche Druck überwog so ziemlich alles so wollte man doch bereits umgezogen sein wenn das Mäusle kommt.
Auch wenn ich bereits eine Schwangerschaft erlebt habe, war diese Schwangerschaft auch wieder neu, der erste Tritt, die ersten Wehen, alles war anders.

Die Geburt von meiner kleinsten ging relativ schnell sie kam genau 7 Jahre und 15 Tage später als meine grosse auf die Welt. Beide wurden um 12:20 Uhr geboren. Das finde ich so einzigartig und unglaublich toll 🙂

Da lag dieses kleine Wesen, es rührte sich nicht, kein Schrei, alles war stumm, mein Atem klopfte im Ohr, mein Herz zersprang, ich setzte mich auf und griff nach meiner Tochter, ungeahnte Kräfte die man aufbringt wenn man bedenkt wieviel Kraft man vor wenigen Minuten noch aufbringen musste, und da war es. Ein zaghaftes fiepen, ein wimmern, wie ein Kätzchen klang sie, ich nahm sie zu mir und weinte Tränen vor Glück, sie fing gleich an zu picken, erstaunlich, immer wieder erstaunlich finde ich diesen Gang der Natur, kaum auf der Welt schon ans Essen denken. Jetzt zieht sich ein breites grinsen über mein Gesicht, es ist erstaunlich wieviel man eigentlich gedanklich hinten anstellt aber wenn man es wieder hervorkramt hat man derbes Herzklopfen und viele Schmetterlinge im Bauch, ein tolles Glücksgefühl. Und diese kleinen Babyfüsschen, es wurden erstmal alle Zehen  und alle Fingerchen gezählt.
Wenn man Kinder hat, ist alles neu, man gewinnt und lernt soviel dazu. Ich kann mir nicht vorstellen Kinderlos zu sein, was ich alles verpasst hätte. Jeden Tag gibt es einen Schmunzler mehr.

 

 

Das hier ist die Aufgabenstellung diese Woche:

 

1. Heute soll es um – nein, nicht nur um Schuhe – gehen. Es geht um Stolz, um Mama- und Papastolz, um erste Schritte, um den ersten Blick nach der Geburt, um den ersten Kindergarten- oder Schultag, um das erste Mal Laufrad oder Fahrrad fahren, um alles, was im weitesten Sinne zum “ersten Mal” dazugehört (wir sind erwachsen und kichern jetzt nicht).
2. Und es geht um Schuhe! Nein, nicht um eure Schuhe, sondern um die eurer Kinder. Vielleicht habt ihr einen Schuhtick, den ihr an eure Kinder weitergegeben habt? Oder ihr wollt uns erzählen, worauf ihr bei Kinderschuhen besonders achtet. Oder ihr findet Kinderschuhe viel zu teuer? So oder so soll es jedenfalls um Schuhe und Schritte gehen – ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt in eurem Leben als Eltern.

 

 

Es geht um Schuhe, oh graus. Gar nicht mein Thema, ich hasse nämlich Schuhe kaufen dennoch denke ich das man bei Kinderfüssen auf die Schuhe achten sollte.

Meine Schwester hat dies doppelt abbekommen, sie ist Filialleitung einer Schuhkette, praktisch 🙂

Ich habe sie mal gefragt auf was man achten sollte beim Kauf von Kinderschuhen:

Es kommt darauf an, was für Schuhe bei normalen alltagsschuhen ist es wichtig(!!) gerade bei Kinderschuhen dass die Laufsohle also wo der Fuss drauf steht aus Leder ist, weil Kinderfüsse schwitzen so wahnsinnig viel, viel mehr als die der Erwachsenen und das Leder nimmt es auf und trägt es ab! Optimal wäre es, wenn aussen auch Leder wäre, damit kann der Fuss und Schuh wirklich atmen. man kann viel falsch machen bei Kinderschuhen, und ich finde, da sollte man bisschen mehr ausgeben, und nie gebrauchte Schuhe kaufen, WEIL: jeder Fuss einen Schuh anders abläuft, einläuft.. schmal, breit, usw. nie gebraucht kaufen.. weil wenn man was falsch machen kann, dann gerade in jungen Jahren, wo der Fuss am schnellsten wächst und seine Position sucht und der Fuss sich in die Endform formt… Flexible Sohle, immer schauen, dass man den Schuh gut biegen kann, eine Daumenbreite vorne Platz ist optimal. An den Kanten oben rum am Schuh darf es nicht am Knöchel scheuern oder zu hart sein, aber sie sollte einen festen halt haben! Am besten Schuh anziehen und die Hand drauf legen, links und rechts mit dem Zeigefinger und Daumen drücken und schauen ob der Schuh nicht zu stramm sitzt… optimal, wenn vorne die Sohle etwas hochgeht.

Danke an meine Schwester für die Auskunft 🙂

 

Michelle bekam ihre ersten Schuhe als sie 10 Monate alt war, von der Oma, blaue mit Ernie und Bert drauf, da Michelle mit 10 Monaten schon frei gelaufen ist.

Lauras ersten Schuhe waren die selbigen aber nur die ersten Tag, alles ging so ratz fatz. Ihre ersten Schuhe waren Schnürschuhe, und sie war ca 14 Monate alt als sie anfing zu laufen, wärend Michelle nie krabbelte, krabbelte Laura um so mehr.

 

 

 

 

Die Kinder sind uns nur geliehen

Du hast sie mit Mühe geboren,
du hast sie mit Liebe gepflegt,
du hast jedes Zähnchen bejubelt,
dich hat jedes Lächeln bewegt.
Du hast sie in den Armen gehalten,
bewundert das erste Wort,
den ersten Schritt hast du gefeiert,
und es war doch ein Schritt von dir fort…

Zuerst, auf dem Weg in die Schule,
da führst du sie noch an der Hand.
Du willst sie vor Schaden bewahren,
doch bald stehst du hilflos am Rand.
Dann kommen der Beruf und die Liebe,
sie hörn nicht auf dein warnendes Wort.
Du willst ihnen raten, sie schützen,
doch die Kinder, sie gehen von dir fort…

Und eines Tages kehren sie wieder,
wenns nicht mehr im Inneren braust,
erwachsener, reifer und stiller,
ein wenig vom Leben zerzaust.
Und haben sie selbst einmal Kinder
vielleicht denken sie dann an dein Wort:
Die Kinder, sind uns nur geliehen,
und eines Tags gehen sie fort.

Lass sie los, deine Kinder,
lass sie doch gehen.
Bald sind sie groß, deine Kinder,
lass sie nicht sehn,
dass du Angst hast um sie, sie sind nicht mehr klein.
Zeig nicht deine Tränen,
wein sie allein.

Sie gehen ihren Weg, du kannst sie nicht halten,
sie müssen ihr Leben selber gestalten.
Nur wenn du sie loslässt im rechten Augenblick,
kommen sie immer wieder zu dir zurück!

Quelle: Gofeminin

 

Danke an Kerstin für die Mühe die du dir immer machst 🙂

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