Thermomix: Kräuterfaltenbrot

Dies war mitunter das erste was ich in meiner Thermine gemacht habe, seitdem kann ich nicht zählen wie oft ich dies Brot schon nachgemacht habe, das erste mal habe ich das Rezept aus der Finesse gehabt mitlerweile gibt es in der Rezeptwelt von Thermomix etliche Rezepte.

Ein tolles Brot das man wunderbar variieren kann, es geht superschnell, und schmeckt einfach, leider viel zu lecker. Leider weil man sich damit so vollfuttert und es demnach einfach viel zu schnell weg ist.

Für den Teig:

  • 2 TL Salz
  • 1/2TL Zucker
  • 1 Würfel Hefe (42g)
  • 50g ÖL
  • 600g Mehl (kann auch gemischt werden 300g Weizenmehl, 300g Dinkel)

 

Für die Kräuterbutter:

  • Frische Kräuter : Petersilie und Basilikum (ohne Stiel) 6-7 Stängel
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
  • 1 TL Salz
  • 130 g Butter, weich in Stücken

 

Ich beginne immer mit der Kräuterbutter dadurch spare ich das saubermachen vom Mixtopf und der Teig bekommt auch schon ein wenig Würze ab.

Knoblauch, Zwiebel und die Kräuter in den Mixtopf geben und bei 8 sec./ auf Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel alles nach unten schieben.

Die Butter und das Salz zugeben und  25 sec./Stufe 8 vermischen.

Kräuterbutter mit dem Spatel aus dem Mixtopf nehmen und zur Seite stellen.

 

Der Teig:

Hefe, Wasser und Zucker in den Topf geben und bei 2 min. 37 Grad / St. 2 erwärmen.

Mehl, Salz und Öl dazugeben und 2 min auf Teigstufe  kneten, Teig aus dem Mixtopf nehmen und zu einem backblechgroßen Rechteck ausrollen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit der Kräuterbutter bestreichen, ca 5 cm. breite Streifen abteilen und die Streifen zu wie eine Ziehharmonika in Falten legen. (Ist anfangs etwas schwer)

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Gefaltete Streifen in die Form geben und ca 20 Min. ruhen lassen, derweil eine beliebige Form einfetten und den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Faltenbrot ca 25-30 Minuten backen und geniessen.

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Ein richtig tolles Zupfbrot.

Wie wäre es anstatt der Kräuterbutter mit Tomatenpesto oder Basilikumpesto?

Oder mal etwas ganz anderes mit Zucker und Zimt?

Schmeckt zum grillen, zu Aufstrich, Suppen und/oder einfach nur so.

Thermomix: Panna Cotta

Tolle Nachspeise oder zum Frühstück, Mittag, Abend. :) Einfach ausprobieren.

Kann man sicherlich auch gut ohne Thermomix zaubern.

 

Zutaten:
40 g Zucker
250 g Himbeeren (oder andere Früchte) TK, aufgetaut
10 g Zitronensaft
250 g weiße Schokolade
AgarAgar oder ähnliches * (vegetarische Variante von Gelatine, soviel zubereiten das es 6 Blatt Gelatine ergeben würde)

(*Agar Agar ist ein pflanzliches Bindemittel aus Meeresalgen, neutraler Geschmack. )

Zubereitung:

150 g Schokolade grob klein machen und in den Mixtopf geben 10 Sek./ St. 5 zerkleinern, mit dem Spatel alles nach unten schieben.
Sahne, Milch und Zucker zugeben: 7 Min./80°C/St.3 erwärmen. Das Geliermittel dazugeben und 1 Min /St.3  auflösen lassen.

 

Die Sahnemischung in kleine Gläser, Tassen oder Schüsselchen füllen oder wie hier in 200 ml große Weckgläser. Ca 4 Stunden im Kühlschrank festwerden lassen.

Mixtopf säubern und darin die Himbeersoße machen.

Zucker in den Topf geben und 8 Sek. St. 10 pulverisieren, Himbeeren und Zitronensaft dazu geben und 15 Sek. St.7pürieren. Die Soße auf das Panna Cotta geben.
Die restliche Schokolade 8 Sek. bei Stufe 6 / 10 Sekunden zerkleinern und über die Himbeersoße geben.

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Outing : Ja ich bin Veggie

Ja ich bin Veggie. Ich oute mich. Seit ca 10 Jahren. „Dann isst du auch kein Ei?“ – Doch Ei esse ich. „Fisch?“ -Nein kein Fisch “ KEIN FLEISCH??“ – Nein kein Fleisch. Milch? – ja Milch trinke ich. Kraut ohne Speck? – Kraut ohne Speck.

Für viele unvorstellbar das man kein Fleisch zu sich nehmen möchte. Die gängigsten Fragen (siehe oben) gefolgt von „Du musst doch Vitaminmangel haben, hast du?“…“ du siehst gar nicht gut aus“
Worte wie:

„Ich kann auf Fleisch ja so gar nicht verzichten“
„Warum bist du Vegetarier?“
„Warum isst du kein Fisch, Fisch ist doch kein Fleisch?“
„Du isst keine Gummibärchen? Jeder isst Gummibärchen“ Nein ich esse keine Gummibärchen.

Ich habe früher Fleisch gegessen, und ich mochte es. Erst als ich mich näher mit dem Thema befasst habe verzichtete ich auf jegliches Tier, mir taten sie schlichtweg einfach nur leid.
Über die Jahre entwickelte sich auch ein gewisses Interesse und man schaut schon eher mal drauf wo was herkommt.

Und: Ja mir passiert es auch das ich „die falschen“ Produkte kaufe. Ja ich meide auch Firmen wie „Nestle“ und jaaa ich weiss auch das viele andere Firmen dahinter stecken.

„Nein ich esse keine Eiernudeln.“….. „Weil mir die Bodenhaltungseier nicht gefallen“ Ja mir wird schlecht wenn man mir erklären will ob Eier befruchtet sind oder nicht, und was draus geworden wäre wenn, und überhaupt.

Nein ich kaufe nicht nur Bio dafür aber Fairtrade Milch und Kaffee.

Es soll Vegetarier geben die kein Fleisch essen weil sie nicht wollen, nicht weil sie es nicht mögen. Da sind Flüsterattacken ala „da ist Gänsefett im Rotkohl und sie hats nicht geschmeckt“ echt fehl am Platz. Solche Dinge macht man nicht! Man will es nicht essen dann sollte man das akzeptieren schliesslich schreibe ich ja auch nicht vor welches Fleisch gekauft /gegessen gehört und welches nicht. Für mich ist Fleisch – tot. Muss ich aber nicht immer sagen, warum muss ich mir ständig „Pflanzenfresser“ anhören oder mich ständig fragen aussetzen was ich esse und was nicht und warum kein Fisch und warum dies und das nicht?
Ich esse es nicht. (Punkt) Du isst es. (Punkt)

Vegetarier sind doch alle schlank.
o.O echt jetzt? *nerv*
So denn HIGH FIVE ihr Pflanzenesser, Hasser oder sonstwas…..

1. Lange Beine unterm Tisch, oder viel zu große Popos auf kleinen Stühlen

Es gibt etwas zu tun, viel zu tun.
Man packt mit an und tut es gern. Irgendwann wird man sagen „Ich tat es gern“
Man ist gerne dabei, man plant, man organisiert, man hilft wo man kann. Man denkt mit, man hat Ideen, aus Worten werden Taten.
Man ist einfach da.

So sitzen wir also fast im Kreis mit unseren breiten Ä..rsch….Popos auf den kleinen Stühlen vor dem Minitisch, die großen, die Papas und die großen Mamas mit den langen Beinen die nicht wissen wohin mit ihren Körperteilen kauern sich auf die kleinen Stühle.
Gespannt schaut man in die Runde, ab und an lächelt man. Es kommt eben darauf an wer soeben die Tür reinkommt. Manchmal ist es auch ein Lächeln aus Freundlichkeit doch eigentlich möchte man lieber seine Augenbrauen hochziehen, seine Nase rümpfen, die Augen verdrehen. Also unterdrückt man seine Brechreize und lächelt, und lächelt und lächelt auch wenn man den Drang verspürt aufzustehen um zu gehen. Vor der Tür eine Zigarette zu rauchen oder einfach nach Hause zu gehen.

Manchmal kommt es auch vor das man mit dem Kopf gesenkt vor seinem Blatt Papier kauert und komische Dinge darauf kritzelt. Blitze, blöde Gesichter. Sternchen. Bäume. Nur keine Blumen, Herzchen fehlen auch. Kreatives Stündchen, doch eigentlich versucht man nur seinen Frust und seinen Ärger auf das Blatt zu kritzeln auch wenn man eigentlich eher mitschreiben sollte, ein sozusagendes Protokoll erstellen soll.

Man darf gespannt sein, wer wird die Initiative ergreifen und das Problem am Schopfe fassen? Wer wird kluge Sprüche reißen? Wer wird freundlich in die Runde lächeln und „Arschl….“ denken?

Sei doch nicht so, nicht jeder ist der Arsch! Darf man das sagen? Man darf. So sitzen wir mit unseren Beinen, breiten Popos auf den viel zu kleinen Möbelstücken und warten ab bis wir begrüßt werden, das wir alle so zahlreich erschienen sind.

 

Organisationstalent

Seit einiger Zeit habe ich den Family-Timer von Häfft.

4 Bereiche sollen bei der Organisation innerhalb der Familie helfen, im Buchumschlag  des Timers werden vier Namen der Familie notiert. Durch eine O-Wire-Bindung wird durch  verschiedene Bereiche geblättert. Dadurch das die Namen auf dem Buchumschlag stehen muss man in der Wochenübersicht nicht immer neu eintragen, was ich sehr praktisch finde, so hat jeder seine eigene Spalte.

Auf dem ersten Blatt gibt es eine Inhaltsübersicht, folgend kommen Notfallnummern, wichtige Adressen und/oder ähnliches.

Selbst eine  Bedienungsanleitung für den Timer ist vorhanden was mir persönlich einen kleinen schmunzler beschert hat, so eine Bedienungsanleitung bedeutet Stress und eigentlich soll dieser Timer ja unterstützen um eben keinen Stress zu haben :) Als kleine Hilfestellung was alles möglich ist und was man alles eintragen kann dafür ist es dann doch ganz praktisch.

 

In der Monatsübersicht sind  links die ganzen Tage angezeigt unterhalb finden sich  Geburtstage zum eintragen. In der rechten Spalte ist Platz für wichtiges, wichtige Kontakte und Angelegenheiten die erledigt gehören, im ganzen eine recht ausführliche Planung. Auch Notizen haben Platz, was ich nun nicht unbedingt bräuchte wären die vielen Bilder in dem Kalender, hätte den Platz gern für anderes, aber man kann den Kalender wen das stören sollteauch gut selbst gestalten. Einfach mit eigenen Bildern überkleben :)

Was ich persönlich toll finde ist das dieser Kalender über 18 Monate geht (immer von Juli bis Dez), die Planung kann also früh beginnen, über den Jahreswechsel hat man somit schon einen und damit schonmal keinen Stress. im Wochenplan kann man auch das was man kochen möchte planen, für mich auch sehr praktisch.
Das Format a5 mit stabilem Einband, der dennoch flexibel ist und abwischbar (sehr praktisch wenn mal was daneben geht) passt in jede Handtasche.

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Viele Listen füllen den Kalender unter anderem:

  • Infos rund um Deutschland und Europa
  • Ferienplanung
  • Urlaubsideen
  • verschiedene Checklisten
  • Eine Zeit zu zweit Seite für die Paare bzw Eltern
  • Partylisten mit Gästeliste
  • Stundenpläne um alles im Blick zu haben
  • Verträge und Abos checken
  • Obst und Gemüsekalender
  • Aufgabenlisten
  • Geburtstagsplaner und vieles mehr

Mit diesem Kalender ist man sicherlich gut organisiert. Ich bin ein totaler Kalenderfreak und hab zig Stück. Einen für Arbeit wo auch private Termine drin stehen, einen mal hier angefangen, einen mal da. Der Familytimer bleibt schön daheim, den Überblick habe ich darin doch am meisten.
Wer mal in den Timer reinschauen mag kann das hier tun: Häfft-Family-Timer

Klopft denn Weihnachten schon an der Tür?

Im August füllten sich bereits die ersten Läden mit den ersten Weihnachtsleckereien. Sollte man im August etwa schon darüber nachdenken das bald Weihnachten ist? Ist doch noch so lange hin? Nicht in den Läden.
Iich schwanke zwischen „Es ist noch Sommer“ – „Hilfe es ist bald Weihnachten“ und „Die Firmen rauben einem die Stimmung“

Wer hat im August schon Lust auf Lebkuchen und Spekulatius?
Über Handy erhielt ich die Beichte „Hab Lebkuchen gekauft“ Ich hab das „Hmpfs“ hören und das grinsen sehen können. Und was mach ich? Auch ich hab meinen ersten Lebkuchen verspeist und konnte der Versuchung nicht widerstehen. Na wenn sie dann auch schonmal da sind dann sollte man diese doch auch ganz schnell vernichten, oder?
Man muss schon ein wenig verrückt sein im August/September schon Lebkuchen zu essen. Geärgert hab ich mich zutiefst. Mein jährliches Vorhaben erst ab dem 1. Advent Weihnachten so richtig ins Haus ziehen zu lassen hat dieses Jahr dann einfach mal so gar nicht geklappt. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr?!

 

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Schwupps ist bereits Oktober, der September zog in diesem Jahr an mir vorbei in die Läden ging ich nur mit Scheuklappen hinein, die Sonne schien, es war noch warm, da will ich doch noch keine Weihnachtskugeln sehen, oder etwa doch? nein eigentlich eher nicht. Ich spürte doch so manches mal ein Anflug  von „Ich freue mich auf Weihnachten“ “ Was kann ich wie dekorieren?“ „Welche Plätzchen soll ich backen?“…
Diese Gedanken sind aber glücklicherweise schnell wieder verflogen ich wollte schliesslich noch die restlichen sonnigen Tage geniessen ehe das trübe kalte Wetter kommt, der erste Schnee fällt, denn dann ists komplett rum, und dann komm auch ich ins straucheln, weil ich „vor kurzem“ noch ganz viel Zeit hatte….

Einige Tage später nach meinen ersten Eindrücken, Weihnachtskugeln und Co… ja es waren nur ein paar Tage fing ich dann doch schon an die ersten Weihnachtsgeschenke zu planen, eine Liste wurde erstellt und die ersten sogar schon  gekauft.

Jedes Jahr nehme ich mir vor nicht alle zu beschenken, es werden auch immer mehr Kinder und auf Dauer macht dies den Geldbeutel ungemein kleiner. Man könnte es sich auch sparen alle Erwachsene zu beschenken, und dennoch macht man es und sei es nur eine Kleinigkeit. Es kommt ja schliesslich von Herzen. Es ist wieder an der  Zeit im Internet zu forschen um nach Schnäppchen ausschau zu halten. Da nutze ich gerne sparwelt.de sicherlich kennt dies der ein oder andere aus dem TV. Ich vergleiche sehr viel und spare dadurch doch ungemein und so ist dann auch das ein oder andere Geschenk mehr drin.

Ja doch,- Weihnachten spukt schon in meinem Kopf herum, wem geht es genauso wie mir? Plant ihr schon?

Auf die Fenster

Wer so einen leichten Knall hat wie ich, der räumt und räumt und räumt und räumt. Eine Wand bunt, dann wieder weiss. Gardinen mit Muster, dann doch wieder schlicht. Mitlerweile habe ich eine ganze Schublade voll mit Gardinen. Soviel brauch eigentlich kein Mensch. Manchmal, je nach Lebenslage scheint der Einkauf neuer Dinge mich selbst zu beruhigen. Es sind die kleinen Veränderungen, etwas schön zu machen und dann darf sich auch mal alles irgendwie verändern. Ich hab da wirklich schon glaube ich einen kleinen Knall. Seit neustem hängen nun 2farbige bei mir + Bambusrollos, die liebe ich.

So sah es auch mal aus:

 

Ich hatte auch mal Jalousien hängen da war das anbringen so arg, da durch viele Kleinteile die an die Wand angebracht werden sollten das ganze Gehalten wurde. Sicher war die ganze Konstruktion jedenfalls nicht. Nicht nur einmal flog mir das blöde Ding herunter, wie sollte es auch halte wenn es nur eingehangen wird, sobald man das Bändchen betätigte kippte das ganze Ding. Oder aber ich habe es einfach nicht richtig angebracht, jedoch konnte man da einfach nicht viel falsch machen. Blöd war auch das dadurch die Terassentür nicht abgedeckt war und diese nutzen wir nun einfach täglich ist sozusagen unsere 2. Haustür. Alles zusammen war es stets nichts halbes nichts ganzes. Auch Fensterklebefolien mussten einst dran glauben. Auch die wurden nach ein paar Wochen von mir entsorgt. Ich habe einfach kein Händchen dafür.

Seitdem ich bei meiner Schwester die Plissees begutachtet habe würde mir nur noch soetwas ins Haus kommen. Ein Sicht, Licht und Sonnenschutz, wobei es mir da eher um den Sichtschutz ginge. Zumahl auch immer genug Licht in die Wohnung kommt und es ordentlich ausschaut. Plissees gibt es in allen Preisklassen. Wobei ich da wirklich auf Qualität achten würde, ärgerlich wäre wenn die Stoffe einreissen würden, die Farben verblassen (hatte ich schon mit einem roten Faltrollo) das sieht nicht nur unschön aus, es ist auch sehr ärgerlich für das eigene Portemonaie. Auf Jaloucity habe ich mir die Unterschiede angesehen, Preise angesehen und verglichen. Welche es einst werden, werde ich beizeiten sicherlich mitteilen. Doch vorerst muss dafür gespart werden. Man will ja nicht sein Leben lang, was halbes sondern was ganzes. Und meiner Meinung nach wenn ich die Plissees bei meiner Schwester anschaue und man sie pfleglich behandelt halten die ein Leben lang!

Meine Story-Pic Geschichte

Hallo ihr lieben,

ich habe lange nichts mehr geschrieben das liegt daran das ich zur Zeit einfach keine Lust auf meinen Blog habe, zum anderen gefällt mir alles nicht mehr, hab auch schon darüber nachgedacht alles neu zu machen  aber das ist mit Arbeit verbunden und darauf hab ich grad um ehrlich zu sein „GAR KEIN BOCK“ :)

Ich habe letztes Jahr bei Sunny ´s Story Pics mitgemacht und habe mich oft gefragt wie mein Schreiberling es hinbekommen wird meine Worte zu einer Geschichte zusammen zu fügen. Ich war sehr überrascht als ich meine Geschichte las.

Ein ganz grosses Danke an Sunny für das initiieren, planen, tun und machen, zuhören und schreiben, kümmern und dasein :) und überhaupt. Du bist eine ganz tolle!

Ein riesen Danke auch an mein Schreiberling.Ich find meine Geschichte super! Hab aber überhaupt nicht erraten können wer du bist. Danke für die Ideen, Zeit und Herzblut die du in meine Geschichte investiert hast. DANKE DANKE!

Für Denise

 

Blog: Purple Himmelhoch

Gewünschtes Genre: Thriller

Gespendete Worte:

Bücher, Erinnerungen, Ostsee, Überraschung, Spammails, Knospen, Witz, Figurproblem, Schlafmangel, Sommer, Zeit, Nachwuchs, Freundschaft, Brunch, Fernweh, Granny, Flachmann, Weinberge, Eisbär, Werkstatt, Taufe, Decke, Zahnarzt, Laptop, Trinkschokolade, Rum

Späte Rache

Prolog

Durch zahlreiche gesammelte Informationen in Büchern, die ich mir, lange bevor diese Geschichte beginnt, aneignete, fand sich absolut Brauchbares, was mir bei der Vertuschung meiner Tat nützte. Glauben Sie keinesfalls, dass es nichts über das perfekte Verbrechen zu lernen gibt. Wenngleich Sie erfolglos nach einem Handbuch dazu suchen würden, wer aufmerksam liest, Interviews genauestens studiert und die Erinnerungen daran beherzigt, wird viele Fehler vermeiden. Das Katz-und Mausspiel kann beginnen.

 

Bei Geld hört die Freundschaft auf, ein intelligenter Spruch, der leider in den meisten Fällen des Lebens zutrifft. Ohne Witz, meinen Freund Fritz wies ich mindestens zehn Mal darauf hin, dass er mir die geborgten 17.000 Euro zurückzahlen soll. Ich bot ihm Ratenzahlung mit von ihm festgesetzten Teilzahlungen an. Wollte ihm die Möglichkeit geben, Bereitschaft zu zeigen, mir die als Darlehen geliehenen Moneten zu erstatten. Ich sah, bis ich ihn nach dem Leben trachtete, nicht einen einzigen Cent. Keine enorme Überraschung, Fritz war nie der Typ Kumpel gewesen, den man als verlässlich bezeichnete. Mit der Zeit lernt man, Freunde einzuschätzen. Ich denke, von mir behaupten die meisten Kollegen, dass ich hilfsbereit bin und immer wieder mit Figurproblemen hausieren gehe. Völlig korrekt übrigens. Denn wer Spam-Mails im Postfach des Laptops öffnet, die ein Abnehmen ohne Verzicht anpreisen, muss verzweifelt sein, oder?

Doch möchte ich Sie nicht weiter mit meinen Problemen behelligen. Genauso wenig wie ich jemals eine Granny-Smith-Diät in Erwägung zog, kam es für mich infrage, Fritz jene Unzuverlässigkeit zu verzeihen.

Im Sommer werde ich oft vom Schlafmangel geplagt. Während andere Menschen ihrem Fernweh nachgeben und viel Schotter dafür bezahlen, sich in heißen Hotelzimmern hin- und herzuwälzen und tagsüber ihren quengelnden Nachwuchs ins Meer tauchen, spare ich, wo ich kann. Andernfalls wäre ich nicht in der Lage gewesen, Fritz eine solche Summe zur Verfügung zu stellen. Mir genügt es, an meinen Urlaubstagen, die zu nehmen ich jährlich gezwungen bin, in die Weinberge zu fahren. Ich freue mich daran, dass aus den Knospen an den Reben wunderbare Trauben entstanden sind. Freie Tage konnte ich noch nie leiden. Auf der Arbeit gab es Zugang zu wichtigen Informationen, an die ich daheim nicht herankam. Die mir Aufschluss darüber geben konnten, wie ich die Möglichkeit bekam, Fritz zu bestrafen, ohne jemals mit seinem Tod in Verbindung gebracht zu werden. Instruktionen, die mir einen Weg aufzeigten, an das Erbe meines Freundes zu gelangen. (Natürlich nur an den Teil, der mir rechtmäßig zustand. Ich bin niemals gierig). Doch ich weiche schon wieder vom Thema ab. Höchstwahrscheinlich liegt es daran, dass ich Urlaub nehmen einfach hasse. Einmal fuhr ich aus Verzweiflung an die Ostsee. Stundenlange Autofahrt zu einem Ort, den viele Menschen schätzen. Ich konnte lediglich feststellen, dass es nachts genauso heiß wie zu Hause war und sich mir der angepriesene Charme inklusive Meeresbrise nicht zeigte. Ich bin zweifellos dass, was manche Leute als Nerd bezeichnen. Auf der Arbeit am Computer zu sein, der mir Zugang zu Berichterstattungen bietet, die Wichtigkeit haben, ist das einzig Spannende im Leben.

Mit Denise war ich nur ein Jahr verheiratet. Sie verließ mich mit den Worten: „Wer deine Computersucht aushält, muss eine Cyberfrau mit allergrößter Geduld sein. Mit dir fällt einem die Decke auf den Kopf.“

Als sie die Haustür hinter sich schloss, schicke ich einen tanzenden Smiley auf die Facebook-Pinnwand und freute mich über jedes »Gefällt mir« darunter. Obwohl sie von Menschen geklickt wurden, die überhaupt kaum ahnten, was in meinem Leben vorging. Anschließend gönnte ich mir eine Trinkschokolade mit Rum. Ebenfalls eine Eigenart von mir, die Denise nicht sonderlich geschätzt hatte. Vor wenigen Wochen holte sie die letzten Habseligkeiten bei mir ab.

 

Eine ausgedehnte Recherche überzeugte rasch, dass ich Fritz in kleinen Dosen vergiften würde. Mein Racheplan war aus der Taufe gehoben. Nach einiger Überlegung gelangte ich zu der Überzeugung, seine Zahnpasta als Träger zu verwenden. Hier konnte ich davon ausgehen, dass er sie relativ regelmäßig verwendete und sich damit die tägliche Dosis Toxin freiwillig abholte. Während eines Brunchs, am Geburtstag des mehrfach erwähnten Freundes, begab ich mich, einen unpässlichen Magen vorgebend, ins Badezimmer. Im Spiegelschrank über dem Waschbecken fand ich eine, zum Glück noch fast volle, Tube Zahnpasta. Eine Minute starrte ich auf die Zahncreme, deren Name so exklusiv klang, als ob er sie direkt beim Zahnarzt seines Vertrauens einkaufte. In aller Ruhe zog ich das auserwählte Gift aus einem Flachmann, den ich in meiner Hosentasche versteckt hatte, in eine Spritze. (Ich werde die genaue Zusammensetzung hier nicht preisgeben. Sie sind angehalten, sich die Mühe zu machen, durch gezielte Recherche auf die Lösung zu kommen.). Die ausgewählte hauchdünne Kanüle hinterließ garantiert kaum erkennbare Einstichstellen. Insofern bedeutsam, weil ich an mehreren Stellen einspritzen musste. Zahnpasta ist bekanntlich keine Flüssigkeit. Schütteln, um die Giftmischung gleichmäßig zu verteilen, fiel aus. Nach sechs kleinen Dosen an unterschiedlichen Punkten, verstaute ich mein Werkzeug wieder in den Hosentaschen, legte die Zahncreme zurück, kontrollierte mein Aussehen im Spiegel, entdeckte ein diebisches Grinsen und verließ das Badezimmer.

Unter den Partygästen erspähte ich wenig später meine Ex-Frau und war verwundert darüber. Fritz schien sie in den Tagen unserer Ehe nicht besonders geschätzt zu haben. Jedenfalls lächelte er jedes Mal zufrieden, wenn ich ihm mitteilte, dass sie nicht mit zu einer Verabredung im Freundeskreis kam. Einmal bezeichnete er sie als Eisbären, dem man nicht das Mindeste an warmer Reaktion herauskitzeln konnte. Hier musste ich ihm entschieden widersprechen und feststellen, dass er nicht nur keinen Bezug zum Geld hatte, sondern auch keinerlei Menschenkenntnis. Denise und ich wurden nicht miteinander glücklich, aber es lag weiß Gott nicht daran, dass sie kaltschnäuzig handelte.

Wann immer sie sich aus ihrer Werkstatt loseisen konnte, dachte sie sich etwas Schönes und Kreatives aus und überraschte mich jedes Mal aufs Neue. Meine Schwerfälligkeit und der Unwille, mich intensiv mit ihr zu befassen, hatten mir Denise genommen. Heute kann ich sagen, dies ist eines der wenigen Dinge in meinem Leben, das ich wirklich bereue und gerne rückgängig machen würde.

Ich beobachtete, dass sie mit Fritz in der Küche verschwand. Was lief denn da zwischen den beiden, was hatte ich verpasst? Sie wirkten höchst vertraut miteinander und lächelten irgendwie glücklich.

 

Epilog

Nach Wochen, in denen es mir immer schlechter ging, konsultierte ich meinen Hausarzt. Ich hasse Doktoren, aber es ließ sich nicht länger verleugnen, dass wirklich etwas nicht mit mir stimmte. Nachdem zahlreiche Untersuchungen ohne Resultat blieben, wurde ich in die Uni-Klinik eingeliefert. Ein toxikologischer Bluttest, die der Oberarzt in Ermangelung anderer Ideen anordnete, brachte höchst interessante Ergebnisse. Denise und Fritz sind wie vom Erdboden verschluckt und ich hätte viel eher auf den veränderten Geschmack meiner eigenen Zahnpasta achten sollen.

 

 

 

Wichteln #2014

Auch im letzten Jahr habe ich wieder bei Janinas Wichteln gemacht und wie jedes Jahr war ich mega aufgeregt, dazu unsicher da ich ja selber ein Wichtelkind hatte. Da hast du dann eine Liste mit lauter tollen Sachen und bist dennoch unsicher ob du das richtige findest. Umsomehr hat es mich gefreut das sich mein Wichtelkind über die Geschenke gefreut hat. Das beruhigt mich dann ja doch ungemein.

 

Nun kommen wir doch gleich mal zu meinem Wichtelgeschenk. Einen ganz lieben Dank an meine Wichtelmama, ich habe mich wirklich sehr sehr gefreut darüber, es war echt toll weil ich bei jedem Teil das ich auspackte gemerkt habe das sich da jemand Gedanken drum gemacht hat. War einfach total toll. Und eigentlich viel zu viel. Ich selber hab mir glaube ich nix Süsses gewünscht umsomehr meine Kids. Meine Wichtelmama hat nämlich auch an meine Kinder gedacht und das finde ich einfach total lieb. Ein riesen grosses DANKESCHÖN. Meine Spardose ist Endg*** (zensiert) wird auch fleissig von mir gefüttert :)

 

Danke auch an Janina für die Orga <3

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Kurze Meldung

Hallo ihr lieben

auch wenn es schon recht spät ist wünsche ich euch noch ein gesundes neues Jahr 2015 und hoffe das ihr alle gesund gestartet seit.

Habe grad eine kleine Blogflaute das liegt aber eher daran das wir einen Todesfall in der Familie hatten Ende letzten Jahres zum anderen meine Schusseligkeit wieder gesiegt hat und mein Lappi mit Kaffee gebadet wurde neu aufgespielt ist und ewig viele Treiber fehlen und demnach total hängt. Nein das macht so einfach keinen Spass 😀

Mein Terminkalender steht auch noch nicht so ganz und deshalb habe ich grad so gar keinen Kopf für den Blog.
Wenn ich wieder was Luft habe bin ich auch wieder dabei:)

So denn lasst es euch gut gehen und bleibt gesund!